
Aus Asiens Sonne ins russische Eis
Ein Süd-Nord Durchquerung des asiatischen Kontinentes, Länge: 115 Minuten
Thailand, Laos, China, die Mongolei und Russland. Beginnend bei tropischer Hitze (+40), endend bei eisigem Frost (- 40). Dazu globale Wirtschaft und bittere Armut. Radikale Weltoffenheit und tiefe Religion. Boomende Megacities wie Bangkok und Nomadenkulturen in der Mongolei. Sowie faszinierende Landschaften, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Traumlandschaften am Golf von Thailand, im Hochland Chinas, in der Wüste Gobi, aber auch das am meisten bombardierte Gebiet der Welt (Ebene der Tonkrüge, Laos), in dem noch heute unzählige nicht entschärfte Streubomben liegen. Das Ziel waren de die neuen gigantischen Gasfelder im frostigen hohen Norden Sibiriens, direkt am Polarmeer.
Aus Asiens Sonne ins russische Eis war für Thomas Junker die schwierigste Filmexpedition, die er bisher unternommen hat. Bis dahin waren alle Filmreisen sehr anspruchsvoll, manche auch sehr verwegen (u.a. » In 99 Tagen um die Welt). Doch diese war schon aufgrund der krassen klimatischen Bedingungen und massiven Gegensätze sehr extrem und diffizil. Zudem, neben schlechten Pisten im Dschungel von Laos, standen die winterliche Ost-West-Durchquerung der Mongolei (samt der fast weglosen Wüste Gobi) sowie die Fahrt auf und neben dem zugefrorenen Fluss Ob, vom Altaigebirge bis zur Mündung im nordischen Polarmeer, auf dem Programm.
Vor Junker hat dies hat bisher noch kein Filmteam, keine Expedition so gewagt. Der Vortrag wird live kommentiert.
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